SO. Mal wieder ist eine Woche vergangen und ich muss sagen... es war eine grossartige Woche! Byron Bay ist einer meiner Lieblingsorte an der Ostkueste geworden.
Schon als wir ankamen, ist uns aufgefallen, wie viele Menschen sich dort tummeln und wie bunt alles ist. Das ganze Staedtchen war voll von Backpackern aus aller Welt, die sich dort getroffen haben, um Weihnachten zu feiern.
Also Weihnachten... Weihnachten war irgendwie nicht Weihnachten dieses Jahr, was nicht bedeuten soll, dass es nicht schoen war. Aber es macht schon einen gewaltigen Unterschied, ob man Heiligabend im Schnee sitzt oder am Strand liegt. Und wir lagen am Strand. Eigentlich den ganzen Tag. Eigentlich mehrere Tage. Aber der Strand war auch wunderschoen :)
Heiligabend haben wir also zunaechst einmal in der Sonne verbracht und sind dann abends in ein Restaurant gegangen fuers Dinner. Das war vielleicht ein Luxus fuer uns Backpacker! Drei-Gaenge-Menue, Hauswein und zum Abschluss einen leckeren Cocktail. Tona und ich hatten schon fast den Glauben ans gute Essen verloren und dann sowas Tolles :) (Also nicht, dass ich keine Nudeln mit Tomatensosse mag, aber so fuer Weihnachten kann man ja auch mal was anderes essen, hihi.)
Danach sind wir hoechstzufrieden zurueck ins Hostel gegangen und haben uns auf den Balkon gesetzt, um dort ein paar Bier zu trinken... Dort haben wir dann Bekanntschaft gemacht mit ein paar bekloppten Typen aus Frankreich. Die haben uns erzaehlt, dass sie eigentlich gar nicht fuers Hostel bezahlt haben und am Strand schlafen, aber immer herkommen, um die Kueche und die Badezimmer zu benutzen. Unverschaemt! Aber die hatten ganz leckeren Kaese und so sind wir eine Weile bei ihnen sitzengeblieben. So gegen 24 Uhr hatten wir dann aber keine Lust mehr nur rumzusitzen und sind losgezogen zum "Cheeky Monkey's", einem Nachtclub in Byron Bay. Dort haben wir dann sofort alte Bekannte wiedergetroffen (man trifft ja in jedem Ort irgendwen wieder...) und zusammen Weihnachten gefeiert... auf eine andere Art und Weise als sonst! Es war lustig und wir hatten seeehr viel Spass. Aber es war nicht so, wie Heiligabend sein sollte. Deswegen freu ich mich auch schon ein bisschen aufs naechste Jahr, wenn es dann hoffentlich schneit und wir gemeinsam vorm Tannenbaum stehen und Liedchen traellern und es ein wenig... nun ja... besinnlicher ist!
Viel Zeit in Byron haben wir mit unseren Freunden aus Tully verbracht, aber wir haben auch ein paar neue Bekanntschaften geschlossen!
Mit am besten hat mir der erste Weihnachtstag gefallen... da gab es abends so eine Art Party im Park. Das war unglaublich! In der Mitte standen und sassen um die 20 Musiker mit Trommeln und Klanghoelzern und einer mit Klarinette. Und die haben ununterbrochen Musik gemacht - und zwar richtig gut! Und um die Musiker herum sassen hunderte Menschen und haben einfach nur zugehoert und mitgeklatscht oder getanzt. Das war so toll! Eine Riesenhippieparty!
An einem Tag sind Tona und ich losgewandert bis zum Leuchtturm von Byron Bay. Das hat mich ein bisschen an alte Zeiten erinnert, als wir noch unsere sonntaeglichen Familienausfluege hatten :D Leider hat es an dem Tag geregnet und die Aussicht vom Leuchtturm aus war nicht so gut, aber es hat gut getan, einfach mal ein bisschen rumzuspazieren. Auf dem Rueckweg sind wir am Strand entlang gegangen und haben uns dort noch ein bisschen auf einen Fels gesetzt, um die Surfer zu beobachten. Seit dem glaub ich, dass ich das mit dem Surfen auch mal gern ausprobieren moechte. Sieht nach Spass aus!
Eigentlich haette man von unserem Wanderweg aus auch Delfine sehen sollen, aber wir hatten leider nicht das Glueck. Schade.
Es ist noch viel passiert in Byron Bay, aber ich hab gerade gar nicht mehr so die Zeit, es ausfuehrlicher zu beschreiben.
Ich kann nur sagen, dass es eine wunderwunderschoene Stadt ist mit wunderwunderschoenem Strand und super Atmosphaere und vielen, vielen Strassenmusikanten und Rikschafahrern, die mit dir durch die Gegend radeln und so vielen suessen Laeden... hach. Ich hab mich ein bisschen verliebt in Byron Bay :)
Gestern Abend ging es dann aber nach Sydney, wo wir auch gerade sitzen. Bzw sitzen wir im ranzigsten Internetcafe, das die Welt je gesehen hat :D Aber macht ja nix.
Wir muessen noch auf heute Abend warten, dann fahren wir zu unserem Gastgeber Dennis, den wir leider noch nie gesehen haben, der aber nett zu sein scheint und der uns bei sich aufnimmt fuer ein paar Tage, damit wir Silvester hier in Sydney verbringen koennen. Ich hoffe, dass wir uns gut mit ihm verstehen werden :) Ist ein bisschen aufregend! Morgen frueh muessen wir dann ganz frueh aufstehen und uns auf den Weg in den Botanic Garden machen, um uns einen Platz fuer das grosse Feuerwerk zu reservieren, denn die Plaetze mit guter Sicht auf Operahouse und Harbour Bridge sind gefragt! Hoffentlich verschlafen wir nicht :)
Ich freu mich so! Bei mir faengt das Neue Jahr 10 Stunden frueher an, als bei euch :P
Naja. Ich werd dann berichten, wie es war!
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Brisbane - Surfers Paradise - Byron Bay
Oh je. Ich hab gerade nicht viel Zeit, deswegen wird das hier nur eine kurze Zusammenfassung der letzten Woche!
Letzte Woche Dienstag sind wir von Noosa nach Brisbane gefahren und haben dort im "Somewhere to stay" eingecheckt, ein sehr schoenes Hostel!
Weniger schoen war unser Mitbewohner, ein total bekloppter Typ aus Frankreich... Wir haben ihn eigentlich kaum zu Gesicht bekommen, weil er tagsueber eigentlich immer weg war und dann irgendwann nachts oder frueh morgens wiedergekommen ist, aber was wir gesehen haben, hat uns gereicht. Jeden Morgen lag er da ohne Decke und nur in Boxershorts im Bett und hat vor sich hingeratzt. Wir haben dann versucht, so wenig Zeit wie moeglich in unserem Zimmer verbringen zu muessen und haben eine ganze Menge unternommen...
Am ersten Tag war ich leider noch ziemlich krank und hab mich etwas mies gefuehlt, weswegen ich fast nichts machen konnte. War etwas doof. Ich hatte Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Husten, Rueckenschmerzen, Beinschmerzen (JA, das gibts!) und mir war irgendwie schlecht. Aber Tona war ganz lieb und hat mir eine "Gute-Besserungs-Brezel" vom Markt mitgebracht und danach ging es dann auch schon wieder besser :)
Am naechsten Tag haben wir eine kostenlose Stadtfuehrung mitgemacht, was ziemlich cool war. Unsere Stadtfuehrerin ist mit uns durch Brisbane gelaufen (ungefaehr 4 Stunden) und hat uns eine Menge zur Geschichte der Stadt erzaehlt. Am Ende konnte man dann halt selbst entscheiden, wieviel einem die Tour wert war und je nach dem ein bisschen Geld geben.
Mensch, das ist jetzt schon wieder so lange her... ich muss echt ueberlegen, was wir noch so gemacht haben :D Achja. Wir sind dauernd ueber die Haupteinkaufsstrasse gelaufen und haben versucht, was Schoenes zum Anziehen zu finden, aber das ist in Australien gar nicht so leicht! Es gibt entweder so haessliche Kleidchen und Glitzershirts oder irgendwelche Surfersachen, die aber viel zu teuer sind. Deprimierend. Ich hab also nichts gefunden. Aus lauter Frust habe ich dann einfach eine meiner Jeans abgeschnitten und jetzt hab ich quasi eine neue, kurze Hose :D
An einem Tag waren wir dann noch in der "Gallery Of Modern Art". Der Eintritt war frei und die Ausstellungsstuecke ziemlich abgefahren. Am besten gefallen hat mir so eine Reihe von Videos. Der Kuenstler, Campbell Patterson (oder so), hat sich selbst bei den komischsten Dingen gefilmt... ein Video heisst zum Beispiel "Lifting my mother as long as I can", da steht er einfach nur vor der Kamera und hebt seine Mutter hoch fuer etwa 3 Minuten. Ein anderes Video heisst "Sandwich 2009", da klemmt er sich selbst in ein Klappbett ein... Ziemlich cool war auch "Shampoo Disaster", da findet er auf der Strasse eine Pfuetze, in die er Shampoo tut und sich dann mit seinem Bart darin rumwaelzt. Es gab noch ein paar mehr solcher Videos, aber ich will jetzt nicht jedes einzelne beschreiben :D War zumindest ziemlich lustig! Richtig verstanden haben wir aber leider keins der Kunstwerke, haha.
Was haben wir noch gemacht? Wir sind auf den Rathausturm gefahren und wollten eigentlich die Aussicht geniessen, aber die Aussicht war ziemlich schlecht, weil alle anderen Haeuser irgendwie hoeher gebaut waren, als der Rathausturm! Dabei hatten sie wie folgt fuer diesen doofen Turm geworben: "Was die Freiheitsstatue fuer New York und der Eiffelturm fuer Paris ist, das ist der Rathausturm fuer Brisbane". Verdammt schlechter Vergleich meiner Meinung nach, hehe.
Eigentlich wollten wir auch noch unbedingt in die Lagune, ein kuenstlicher Strand am River of Brisbane, aber das Wetter war nicht so toll und es hat eigentlich jeden Tag ein bisschen oder auch ein bisschen mehr geregnet.
Abends weggegangen sind wir auch nicht so oft. Eigentlich nur einmal. Das war auch eine doofe Aktion. Wir hatten im Hostel Leute wiedergetroffen, die wir noch von unserem Whitsunday Segeltrip kannten und haben dann entschieden, dass wir alle zusammen mit dem Bus in die Stadt fahren wollten. Leider fuhr kein Bus und wir mussten laufen. Normal braucht man fuer die Strecke, die wir gegangen sind, 20 Minuten, aber wir waren nach einer Stunde immer noch nicht da. Also haben wir uns dann einfach entschieden, in die naechstbeste Bar zu gehen. War aber die naechstschlechteste Bar. Grausame Musik, grausames Publikum. Nach einer Stunde wollten wir dann wieder nach Hause fahren mit dem Taxi, aber es kam einfach kein Taxi. Ich glaube, wir haben am Ende 2 Stunden auf ein Taxi gewartet und in der Zeit haetten wir auch locker laufen koennen :D War dumm.
Und am letzten Abend wollten wir eigentlich auch noch weggehen, aber sind irgendwie im Hostel versackt bis ca. 12 Uhr und dann war ich zu muede, um noch was zu machen. Bescheuert.
Aber ich muss sagen, dass mir Brisbane echt gut gefallen hat. Ist eine wunderschoene Stadt mit vielen Museen, Kunstwerken und interessanter Architektur.
Unser naechster Stop war Surfers Paradise. Klingt erstmal toll, ist aber kein besonders schoener Ort. Die ganze Stadt ist voll von Hochhaeusern und Hotelkomplexen und es laufen nur Touristen durch die Strassen. Na gut, der Strand war echt ganz schoen und es gab ein paar nette Geschaefte, aber das Paradise hatte ich mir dann doch anders vorgestellt. Wir haben auch eigentlich den Grossteil unserer Zeit dort am Strand verbracht. Abends wollten wir dann ausgehen und sind in einen kleinen Nachtclub mit Namen "The Bedroom" gegangen. Der Club war schoen, die Musik war gut, aber die Leute... Tona und ich standen da in Jeans und Top und FlipFlops und kamen uns vollkommen fehl am Platz vor. Wenn Maedchen in Australien ausgehen, dann sind Highheels und kurze Kleidchen wohl Pflicht. Haett ich das gewusst, haett ich mal mein Abiballkleid eingepackt :D So sehen die hier naemlich echt aus. Na gut. Vielleicht ein bisschen... aeh... billiger! Wir haben den Club jedenfalls schnell wieder verlassen!
Am naechsten Abend wollten wir dann einen zweiten Versuch starten, aber am Ende hatten wir dann doch keine Lust mehr und sind nur ein bisschen durch die Stadt geschlendert und haben komische Leute kennengelernt ;) Man trifft auf der Strasse immer irgendwen!
Nach drei Tagen in Surfers Paradise ging es dann gestern nach Byron Bay! Und bisher bin ich echt begeistert von dem Ort hier. Es laufen so viele Hippies und Backpacker hier rum, es ist alles komplett ueberfuellt. Es scheint, als wuerde ganz Australien fuer Weihnachten in Byron Bay sein wollen. Wir haben auch Leute aus Tully wiedergetroffen :) Mit denen sassen wir dann gestern Abend am Strand und haben Lagerfeuer gemacht. Das mit dem Lagerfeuer hatte sich irgendwie rumgsprochen und so kamen immer mehr Leute und haben sich unserer kleinen Beachparty angeschlossen. Wir hatten sogar eine kleine Band :D Gitarre und Bongos. War cool. Bis es angefangen hat zu regnen und die meisten Leute wieder abgehauen sind. Wir waren stark und sind geblieben! War wirklich ein sehr schoener Abend am Strand und wird bestimmt wiederholt.
Und naja. Heute ist Heiligabend :D Fuehlt sich aber dummerweise nicht so an. Es ist einfach viel zu warm und es fehlen die Plaetzchen und der Weihnachtsbaum und der Schnee. Wir werden heut Abend essen gehen und danach feiern. Mal schauen, vielleicht kommt ja dann Weihnachtsstimmung auf :)
Ich wuensch euch jedenfalls allen eine frohe Weihnacht! Feiert schoen und geniesst den Winter :)
Letzte Woche Dienstag sind wir von Noosa nach Brisbane gefahren und haben dort im "Somewhere to stay" eingecheckt, ein sehr schoenes Hostel!
Weniger schoen war unser Mitbewohner, ein total bekloppter Typ aus Frankreich... Wir haben ihn eigentlich kaum zu Gesicht bekommen, weil er tagsueber eigentlich immer weg war und dann irgendwann nachts oder frueh morgens wiedergekommen ist, aber was wir gesehen haben, hat uns gereicht. Jeden Morgen lag er da ohne Decke und nur in Boxershorts im Bett und hat vor sich hingeratzt. Wir haben dann versucht, so wenig Zeit wie moeglich in unserem Zimmer verbringen zu muessen und haben eine ganze Menge unternommen...
Am ersten Tag war ich leider noch ziemlich krank und hab mich etwas mies gefuehlt, weswegen ich fast nichts machen konnte. War etwas doof. Ich hatte Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Husten, Rueckenschmerzen, Beinschmerzen (JA, das gibts!) und mir war irgendwie schlecht. Aber Tona war ganz lieb und hat mir eine "Gute-Besserungs-Brezel" vom Markt mitgebracht und danach ging es dann auch schon wieder besser :)
Am naechsten Tag haben wir eine kostenlose Stadtfuehrung mitgemacht, was ziemlich cool war. Unsere Stadtfuehrerin ist mit uns durch Brisbane gelaufen (ungefaehr 4 Stunden) und hat uns eine Menge zur Geschichte der Stadt erzaehlt. Am Ende konnte man dann halt selbst entscheiden, wieviel einem die Tour wert war und je nach dem ein bisschen Geld geben.
Mensch, das ist jetzt schon wieder so lange her... ich muss echt ueberlegen, was wir noch so gemacht haben :D Achja. Wir sind dauernd ueber die Haupteinkaufsstrasse gelaufen und haben versucht, was Schoenes zum Anziehen zu finden, aber das ist in Australien gar nicht so leicht! Es gibt entweder so haessliche Kleidchen und Glitzershirts oder irgendwelche Surfersachen, die aber viel zu teuer sind. Deprimierend. Ich hab also nichts gefunden. Aus lauter Frust habe ich dann einfach eine meiner Jeans abgeschnitten und jetzt hab ich quasi eine neue, kurze Hose :D
An einem Tag waren wir dann noch in der "Gallery Of Modern Art". Der Eintritt war frei und die Ausstellungsstuecke ziemlich abgefahren. Am besten gefallen hat mir so eine Reihe von Videos. Der Kuenstler, Campbell Patterson (oder so), hat sich selbst bei den komischsten Dingen gefilmt... ein Video heisst zum Beispiel "Lifting my mother as long as I can", da steht er einfach nur vor der Kamera und hebt seine Mutter hoch fuer etwa 3 Minuten. Ein anderes Video heisst "Sandwich 2009", da klemmt er sich selbst in ein Klappbett ein... Ziemlich cool war auch "Shampoo Disaster", da findet er auf der Strasse eine Pfuetze, in die er Shampoo tut und sich dann mit seinem Bart darin rumwaelzt. Es gab noch ein paar mehr solcher Videos, aber ich will jetzt nicht jedes einzelne beschreiben :D War zumindest ziemlich lustig! Richtig verstanden haben wir aber leider keins der Kunstwerke, haha.
Was haben wir noch gemacht? Wir sind auf den Rathausturm gefahren und wollten eigentlich die Aussicht geniessen, aber die Aussicht war ziemlich schlecht, weil alle anderen Haeuser irgendwie hoeher gebaut waren, als der Rathausturm! Dabei hatten sie wie folgt fuer diesen doofen Turm geworben: "Was die Freiheitsstatue fuer New York und der Eiffelturm fuer Paris ist, das ist der Rathausturm fuer Brisbane". Verdammt schlechter Vergleich meiner Meinung nach, hehe.
Eigentlich wollten wir auch noch unbedingt in die Lagune, ein kuenstlicher Strand am River of Brisbane, aber das Wetter war nicht so toll und es hat eigentlich jeden Tag ein bisschen oder auch ein bisschen mehr geregnet.
Abends weggegangen sind wir auch nicht so oft. Eigentlich nur einmal. Das war auch eine doofe Aktion. Wir hatten im Hostel Leute wiedergetroffen, die wir noch von unserem Whitsunday Segeltrip kannten und haben dann entschieden, dass wir alle zusammen mit dem Bus in die Stadt fahren wollten. Leider fuhr kein Bus und wir mussten laufen. Normal braucht man fuer die Strecke, die wir gegangen sind, 20 Minuten, aber wir waren nach einer Stunde immer noch nicht da. Also haben wir uns dann einfach entschieden, in die naechstbeste Bar zu gehen. War aber die naechstschlechteste Bar. Grausame Musik, grausames Publikum. Nach einer Stunde wollten wir dann wieder nach Hause fahren mit dem Taxi, aber es kam einfach kein Taxi. Ich glaube, wir haben am Ende 2 Stunden auf ein Taxi gewartet und in der Zeit haetten wir auch locker laufen koennen :D War dumm.
Und am letzten Abend wollten wir eigentlich auch noch weggehen, aber sind irgendwie im Hostel versackt bis ca. 12 Uhr und dann war ich zu muede, um noch was zu machen. Bescheuert.
Aber ich muss sagen, dass mir Brisbane echt gut gefallen hat. Ist eine wunderschoene Stadt mit vielen Museen, Kunstwerken und interessanter Architektur.
Unser naechster Stop war Surfers Paradise. Klingt erstmal toll, ist aber kein besonders schoener Ort. Die ganze Stadt ist voll von Hochhaeusern und Hotelkomplexen und es laufen nur Touristen durch die Strassen. Na gut, der Strand war echt ganz schoen und es gab ein paar nette Geschaefte, aber das Paradise hatte ich mir dann doch anders vorgestellt. Wir haben auch eigentlich den Grossteil unserer Zeit dort am Strand verbracht. Abends wollten wir dann ausgehen und sind in einen kleinen Nachtclub mit Namen "The Bedroom" gegangen. Der Club war schoen, die Musik war gut, aber die Leute... Tona und ich standen da in Jeans und Top und FlipFlops und kamen uns vollkommen fehl am Platz vor. Wenn Maedchen in Australien ausgehen, dann sind Highheels und kurze Kleidchen wohl Pflicht. Haett ich das gewusst, haett ich mal mein Abiballkleid eingepackt :D So sehen die hier naemlich echt aus. Na gut. Vielleicht ein bisschen... aeh... billiger! Wir haben den Club jedenfalls schnell wieder verlassen!
Am naechsten Abend wollten wir dann einen zweiten Versuch starten, aber am Ende hatten wir dann doch keine Lust mehr und sind nur ein bisschen durch die Stadt geschlendert und haben komische Leute kennengelernt ;) Man trifft auf der Strasse immer irgendwen!
Nach drei Tagen in Surfers Paradise ging es dann gestern nach Byron Bay! Und bisher bin ich echt begeistert von dem Ort hier. Es laufen so viele Hippies und Backpacker hier rum, es ist alles komplett ueberfuellt. Es scheint, als wuerde ganz Australien fuer Weihnachten in Byron Bay sein wollen. Wir haben auch Leute aus Tully wiedergetroffen :) Mit denen sassen wir dann gestern Abend am Strand und haben Lagerfeuer gemacht. Das mit dem Lagerfeuer hatte sich irgendwie rumgsprochen und so kamen immer mehr Leute und haben sich unserer kleinen Beachparty angeschlossen. Wir hatten sogar eine kleine Band :D Gitarre und Bongos. War cool. Bis es angefangen hat zu regnen und die meisten Leute wieder abgehauen sind. Wir waren stark und sind geblieben! War wirklich ein sehr schoener Abend am Strand und wird bestimmt wiederholt.
Und naja. Heute ist Heiligabend :D Fuehlt sich aber dummerweise nicht so an. Es ist einfach viel zu warm und es fehlen die Plaetzchen und der Weihnachtsbaum und der Schnee. Wir werden heut Abend essen gehen und danach feiern. Mal schauen, vielleicht kommt ja dann Weihnachtsstimmung auf :)
Ich wuensch euch jedenfalls allen eine frohe Weihnacht! Feiert schoen und geniesst den Winter :)
Donnerstag, 17. Dezember 2009
post +++ post +++ post +++ post +++ post
Sooo, da wir ueber Silvester in Sydney sein werden, habt ihr die einmalige Gelegenheit mir ein Briefchen zu schicken. Das kann ich dann naemlich da abholen gehen! :)
Work n Holiday Office
c/o Anna Schroeder
Level 2
531-535 George Street
Sydney NSW 2000
Australia
Work n Holiday Office
c/o Anna Schroeder
Level 2
531-535 George Street
Sydney NSW 2000
Australia
Dienstag, 15. Dezember 2009
Hervey Bay - Fraser Island - Noosa
Und schon wieder ist eine Woche vergangen und ich komme mit dem Schreiben nicht mehr hinterher.
Letzten Dienstag sind wir abends um kurz nach 8 von Airlie Beach abgefahren und am naechsten Morgen so gegen halb 10 in Hervey Bay angekommen, wo es erstmal wieder auf Hostel-Suche ging. Wir hatten irgendwie nicht bedacht, dass die Greyhound Station ziemlich weit entfernt von den ganzen moeglichen Unterkuenften war und so mussten wir erstmal anderthalb Stunden (voll bepackt natuerlich) laufen, bis wir endlich das "Koala Hervey Bay" erreicht hatten. Dort haben wir dann auch sofort eingecheckt, weil wir einfach keine Lust mehr hatten, noch weiter zu laufen. Das Hostel an sich war nicht so besonders schoen, vor allem, weil es keine Klimaanlage gab und das ist wirklich eines der wichtigsten Dinge, die es in so einem Hostel geben kann!
Aber wir wollten ja eh nicht so lange dort bleiben und eigentlich am naechsten Tag schon unsere Tour zur Fraser Island starten. Die haben wir dann auch sofort gebucht und so konnte es am naechsten Morgen dann losgehen. Oder auch erstmal nicht. Eine Stunde nach vereinbarter Zeit hatte uns die "Fraser Island Company" nocht immer nicht abgeholt und wir sassen auf der Strasse und haben gewartet und gewartet. Irgendwann ging dann das Telefon und man teilte uns mit, dass es eine Buspanne gegeben haette und wir ca. 2 Stunden spaeter abgeholt werden. Das war ja schon mal ein guter Start. Aber es wurde noch besser! Als wir dann endlich mit der Faehre zur Fraser Island uebergesetzt hatten und dort in unseren Gelaendebus stiegen, fiel allen auf, dass es im Bus sehr stark nach Erbrochenem roch. Baeh! Aber unser Busfahrer teilte uns mit, dass alles sauber waere und wir beruhigt unsere Rundfahrt starten koennten.
Die Fraser Island ist eine riesige Sandinsel, die man mit normalen Autos gar nicht befahren kann, deswegen leiht man sich entweder einen Gelaendewagen oder man faehrt mit einer Company im Bus durch die Gegend. Da wir noch nicht 21 sind, durften wir gar kein Auto leihen, was sich im Nachhinein aber als gar nicht so schlecht erwiesen hat!
Wir sassen also in unserem Gelaendebus mit ungefaehr 10 anderen Leuten und es ging los! Ich dachte ja eigentlich, dass das Boot, mit dem wir die Whitsunday umsegelt haben, schaukelig war, aber das hier war noch mal eine Nummer haerter! Wir sind eigentlich die ganze Zeit nur umhergeschleudert worden, haben uns ab und an mal den Kopf an der Decke gestossen oder sind mit den Schultern gegeneinander geprellt, so sehr hat dieser Bus gewackelt! Aber ernsthaft verletzt haben wir uns nicht und so war das Ganze eigentlich eher zum Lachen! Zuerst sind wir ein Stueck durch den Regenwald gefahren und haben uns die riesigen Baeume und die anderen Pflanzen angeschaut - wunderschoen! Danach ging es dann am Strand entlang bis zu einem kleinen Wanderweg. Wir mussten also alle aussteigen und sind zu Fuss weitergegangen. Nach einer halben Stunde fuehrte uns der Weg in eine Art Wueste. Ueberall Sand und die Sonne hat geknallt! Wir haben uns auch ein bisschen die Fuesse verbrannt, als wir ueber diesen schrecklich heissen Sand gelaufen sind. Aber nach ca. 100 Metern kam dann die Erloesung: ein kleiner See, in dem wir alle schwimmen gehen durften. Das war seeehr erfrischend! Leider hatten wir nicht so viel Zeit am See und mussten dann auch schon wieder zurueck zum Bus. Unser Fahrer hat uns dann nach "Happy Valley" gebracht, einem kleinen Ort auf Fraser Island. Die Insel ist eigentlich vollkommen naturbelassen und es gibt kaum Menschen dort, aber zwischendrin findet man immer wieder kleine Siedlungen, die dann mit umzaeunt sind, damit keine Dingos oder andere wilde Tiere einbrechen koennen.
In Happy Valley durften wir unser Bungalow beziehen, was wirklich der absolute Hammer war! Tona und ich hatten ein ganzes Apartment fuer uns alleine! Mit drei Betten, Parkettboden und eigenem Badezimmer! Fuer Leute, die seit drei Monaten immer nur in 8-Bett-Zimmern geschlafen haben, ist das der reine Luxus :D
Abends gab es dann Dinner und danach hat man noch ein wenig mit den anderen Leuten zusammengesessen und geredet und ein bisschen was getrunken. Das ging aber nicht mehr allzu lange, weil wir am naechsten Morgen wieder frueh rausmussten. Um 7:30 Uhr mussten wir auschecken und danach gab es noch Fruehstueck.
Die Tour am zweiten Tag begann dann mit einer Fahrt zum India Head. Dort konnte man die Klippen hochsteigen und von oben die tolle Aussicht geniessen. Unser Fahrer hatte mir vorher erzaehlt, dass man von dort aus manchmal Hammer- und Tigerhaie beobachten kann, aber leider hatten wir an dem Tag kein Glueck und so war ich ein bisschen enttaeuscht.
Danach ging es noch zu ein paar anderen Sehenswuerdigkeiten auf der Insel, so z.B. ein Schiffswrack, eine Huegelgruppe und der Eli Creek. Am besten gefallen hat mir aber der See, den wir ganz zuletzt besucht haben. Unbeschreiblich! Ausser uns war keine Menschenseele dort, das Wasser war glasklar und angenehm erfrischend und der Sandstrand perfekt zum Hinlegen und Einschlafen. Ich muss euch unbedingt Bilder zeigen, sonst kann man sich das gar nicht richtig vorstellen.
Leider hatten wir nur ungefaehr zwei Stunden Zeit an diesem See, denn danach mussten wir zurueck zur Faehre fahren, die uns wieder nach Hervey Bay bringen sollte.
In Hervey Bay sind wir dann noch fuer eine Nacht geblieben und am naechsten Morgen ging es dann weiter nach Noosa, wo ich auch gerade noch bin.
Noosa ist eigentlich ein ganz schoenes Staedtchen, aber ziemlich teuer und exklusiv. Es ist auch nicht so wie in Airlie Beach, dass man auf die Strasse geht und hunderte Backpacker trifft. Hier ist alles ziemlich verteilt. Unser Hostel, das "Dolphin Beach House", liegt etwas abseits vom Stadtzentrum, was ziemlich bloed ist, wenn man abends weggehen will. Das haben wir dann auch Samstag Abend gemerkt! Wir hatten uns fuer den Abend mit Dominik verabredet, den wir ganz am Anfang in Sydney kennengelernt hatten und der jetzt hier in Noosa arbeitet. Um in die Stadt zu kommen, wollten wir dann den Bus nehmen und sind mal so losgegangen, aber nach 10 Minuten mussten wir feststellen, dass nirgendwo eine Bushaltestelle zu sehen war. Also haben wir ein Auto angehalten und uns nach dem Weg erkundigt. Der Fahrer und seine Frau haben und dann gleich angeboten, uns mitzunehmen und so hatten wir mal wieder Glueck und sind doch noch rechtzeitig in Noosa City angekommen. Da haben wir uns dann auch mit Domi getroffen, was echt cool war. Ist lustig, wenn man gemeinsam in Australien angekommen ist und nach drei Monaten doch so verschiedene Dinge erlebt hat und sich dann darueber austauschen kann. Wir waren dann noch in einer Bar und haben ein bisschen gefeiert, aber gegen 1 Uhr ging es auch schon wieder zurueck ins Hostel (diesmal mit dem Bus!).
Den Sonntag haben wir relativ gechillt am Strand verbracht und die Surfer beobachtet (bzw Tona hat die Surfer beobachtet, ich bin eingeschlafen).
Und gestern sind wir dann ganz frueh aufgestanden und in den Australia Zoo gefahren. Ich mag eigentlich keine Zoos und musste mir das auch gut ueberlegen, aber im Reisefuehrer stand, dass der Australia Zoo kein typischer Zoo sei und dass die Tiere dort auch frei herumlaufen wuerden, also dacht ich, dass ich mir das ja mal anschauen kann, denn Tona wollte ja auch sehr gerne dorthin. Jetzt im Nachhinein frage ich mich, was der Unterschied zwischen dem Australia Zoo und einem ganz gewoehnlichen Zoo sein soll. Die einzigen Tiere, die einigermassen frei herumgelaufen sind, waren ein paar Kaengurus und so Reptilienviecher. Der ganze Zoo ist ausgerichtet auf diesen Crocodile Hunter Steve Irwin... dieser Freak, der vor einiger Zeit gestorben ist, weil er von nem Rochen gestochen wurde oder so. Im Zooladen konnte man Crocodile Hunter Shirts und Becher und Schluesseanhaenger und blabla kaufen. Total bescheuert, aber der Typ scheint hier echt ne Ikone zu sein.
Naja, ich will jetzt nicht sagen, dass der Tag im Zoo total enttaeuschend war. Ich konnte immerhin einen Koala streicheln, eine Schlange anfassen und Kaengurus fuettern... Aber ich hatte mir das doch anders vorgestellt und eingesperrte Tiere sind einfach nicht so meins.
Gestern Abend haben wir uns dann wieder mit DOminik getroffen und haben uns auf die Suche nach einer Party begeben... Leider war in Noosa gar nichts los! Bis dann die drei Verrueckten aus der Schweiz aufgetaucht sind! Die haben wir Mitten auf der Strasse getroffen und die waren auch auf der Suche nach einer Bar oder einem Club, der noch geoeffnet hat. Leider war alles geschlossen. Also haben wir uns zusammengesetzt und ueberlegt, was wir jetzt machen koennten. Letzten Endes sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass in Noosa wohl nur noch der MC Donald's geoeffnet hat und so haben wir uns in ein Taxi gesetzt (war zu weit weg, um zu laufen) und sind dorthin gefahren. Total bescheuert, 4 Dollar fuer ein Taxi zu zahlen, nur um sich dann eine Cola fuer 2 Dollar bestellen zu koennen :D Aber wir hatten noch einen sehr netten Abend zusammen.
Naja, und heute ist Dienstag und Tona und ich sitzen noch hier im Dolphins Beach House und warten, dass es 12:45 Uhr wird und wir weiter nach Brisbane fahren koennen.
Und ich merke gerade, dass ich ganz viel vergessen oder ausgelassen habe und hoffe, ihr koennt euch trotzdem einigermassen vorstellen, wie ich meine letzte Woche so verbracht habe...
Ich meld mich wieder!
G'day mates :)
Letzten Dienstag sind wir abends um kurz nach 8 von Airlie Beach abgefahren und am naechsten Morgen so gegen halb 10 in Hervey Bay angekommen, wo es erstmal wieder auf Hostel-Suche ging. Wir hatten irgendwie nicht bedacht, dass die Greyhound Station ziemlich weit entfernt von den ganzen moeglichen Unterkuenften war und so mussten wir erstmal anderthalb Stunden (voll bepackt natuerlich) laufen, bis wir endlich das "Koala Hervey Bay" erreicht hatten. Dort haben wir dann auch sofort eingecheckt, weil wir einfach keine Lust mehr hatten, noch weiter zu laufen. Das Hostel an sich war nicht so besonders schoen, vor allem, weil es keine Klimaanlage gab und das ist wirklich eines der wichtigsten Dinge, die es in so einem Hostel geben kann!
Aber wir wollten ja eh nicht so lange dort bleiben und eigentlich am naechsten Tag schon unsere Tour zur Fraser Island starten. Die haben wir dann auch sofort gebucht und so konnte es am naechsten Morgen dann losgehen. Oder auch erstmal nicht. Eine Stunde nach vereinbarter Zeit hatte uns die "Fraser Island Company" nocht immer nicht abgeholt und wir sassen auf der Strasse und haben gewartet und gewartet. Irgendwann ging dann das Telefon und man teilte uns mit, dass es eine Buspanne gegeben haette und wir ca. 2 Stunden spaeter abgeholt werden. Das war ja schon mal ein guter Start. Aber es wurde noch besser! Als wir dann endlich mit der Faehre zur Fraser Island uebergesetzt hatten und dort in unseren Gelaendebus stiegen, fiel allen auf, dass es im Bus sehr stark nach Erbrochenem roch. Baeh! Aber unser Busfahrer teilte uns mit, dass alles sauber waere und wir beruhigt unsere Rundfahrt starten koennten.
Die Fraser Island ist eine riesige Sandinsel, die man mit normalen Autos gar nicht befahren kann, deswegen leiht man sich entweder einen Gelaendewagen oder man faehrt mit einer Company im Bus durch die Gegend. Da wir noch nicht 21 sind, durften wir gar kein Auto leihen, was sich im Nachhinein aber als gar nicht so schlecht erwiesen hat!
Wir sassen also in unserem Gelaendebus mit ungefaehr 10 anderen Leuten und es ging los! Ich dachte ja eigentlich, dass das Boot, mit dem wir die Whitsunday umsegelt haben, schaukelig war, aber das hier war noch mal eine Nummer haerter! Wir sind eigentlich die ganze Zeit nur umhergeschleudert worden, haben uns ab und an mal den Kopf an der Decke gestossen oder sind mit den Schultern gegeneinander geprellt, so sehr hat dieser Bus gewackelt! Aber ernsthaft verletzt haben wir uns nicht und so war das Ganze eigentlich eher zum Lachen! Zuerst sind wir ein Stueck durch den Regenwald gefahren und haben uns die riesigen Baeume und die anderen Pflanzen angeschaut - wunderschoen! Danach ging es dann am Strand entlang bis zu einem kleinen Wanderweg. Wir mussten also alle aussteigen und sind zu Fuss weitergegangen. Nach einer halben Stunde fuehrte uns der Weg in eine Art Wueste. Ueberall Sand und die Sonne hat geknallt! Wir haben uns auch ein bisschen die Fuesse verbrannt, als wir ueber diesen schrecklich heissen Sand gelaufen sind. Aber nach ca. 100 Metern kam dann die Erloesung: ein kleiner See, in dem wir alle schwimmen gehen durften. Das war seeehr erfrischend! Leider hatten wir nicht so viel Zeit am See und mussten dann auch schon wieder zurueck zum Bus. Unser Fahrer hat uns dann nach "Happy Valley" gebracht, einem kleinen Ort auf Fraser Island. Die Insel ist eigentlich vollkommen naturbelassen und es gibt kaum Menschen dort, aber zwischendrin findet man immer wieder kleine Siedlungen, die dann mit umzaeunt sind, damit keine Dingos oder andere wilde Tiere einbrechen koennen.
In Happy Valley durften wir unser Bungalow beziehen, was wirklich der absolute Hammer war! Tona und ich hatten ein ganzes Apartment fuer uns alleine! Mit drei Betten, Parkettboden und eigenem Badezimmer! Fuer Leute, die seit drei Monaten immer nur in 8-Bett-Zimmern geschlafen haben, ist das der reine Luxus :D
Abends gab es dann Dinner und danach hat man noch ein wenig mit den anderen Leuten zusammengesessen und geredet und ein bisschen was getrunken. Das ging aber nicht mehr allzu lange, weil wir am naechsten Morgen wieder frueh rausmussten. Um 7:30 Uhr mussten wir auschecken und danach gab es noch Fruehstueck.
Die Tour am zweiten Tag begann dann mit einer Fahrt zum India Head. Dort konnte man die Klippen hochsteigen und von oben die tolle Aussicht geniessen. Unser Fahrer hatte mir vorher erzaehlt, dass man von dort aus manchmal Hammer- und Tigerhaie beobachten kann, aber leider hatten wir an dem Tag kein Glueck und so war ich ein bisschen enttaeuscht.
Danach ging es noch zu ein paar anderen Sehenswuerdigkeiten auf der Insel, so z.B. ein Schiffswrack, eine Huegelgruppe und der Eli Creek. Am besten gefallen hat mir aber der See, den wir ganz zuletzt besucht haben. Unbeschreiblich! Ausser uns war keine Menschenseele dort, das Wasser war glasklar und angenehm erfrischend und der Sandstrand perfekt zum Hinlegen und Einschlafen. Ich muss euch unbedingt Bilder zeigen, sonst kann man sich das gar nicht richtig vorstellen.
Leider hatten wir nur ungefaehr zwei Stunden Zeit an diesem See, denn danach mussten wir zurueck zur Faehre fahren, die uns wieder nach Hervey Bay bringen sollte.
In Hervey Bay sind wir dann noch fuer eine Nacht geblieben und am naechsten Morgen ging es dann weiter nach Noosa, wo ich auch gerade noch bin.
Noosa ist eigentlich ein ganz schoenes Staedtchen, aber ziemlich teuer und exklusiv. Es ist auch nicht so wie in Airlie Beach, dass man auf die Strasse geht und hunderte Backpacker trifft. Hier ist alles ziemlich verteilt. Unser Hostel, das "Dolphin Beach House", liegt etwas abseits vom Stadtzentrum, was ziemlich bloed ist, wenn man abends weggehen will. Das haben wir dann auch Samstag Abend gemerkt! Wir hatten uns fuer den Abend mit Dominik verabredet, den wir ganz am Anfang in Sydney kennengelernt hatten und der jetzt hier in Noosa arbeitet. Um in die Stadt zu kommen, wollten wir dann den Bus nehmen und sind mal so losgegangen, aber nach 10 Minuten mussten wir feststellen, dass nirgendwo eine Bushaltestelle zu sehen war. Also haben wir ein Auto angehalten und uns nach dem Weg erkundigt. Der Fahrer und seine Frau haben und dann gleich angeboten, uns mitzunehmen und so hatten wir mal wieder Glueck und sind doch noch rechtzeitig in Noosa City angekommen. Da haben wir uns dann auch mit Domi getroffen, was echt cool war. Ist lustig, wenn man gemeinsam in Australien angekommen ist und nach drei Monaten doch so verschiedene Dinge erlebt hat und sich dann darueber austauschen kann. Wir waren dann noch in einer Bar und haben ein bisschen gefeiert, aber gegen 1 Uhr ging es auch schon wieder zurueck ins Hostel (diesmal mit dem Bus!).
Den Sonntag haben wir relativ gechillt am Strand verbracht und die Surfer beobachtet (bzw Tona hat die Surfer beobachtet, ich bin eingeschlafen).
Und gestern sind wir dann ganz frueh aufgestanden und in den Australia Zoo gefahren. Ich mag eigentlich keine Zoos und musste mir das auch gut ueberlegen, aber im Reisefuehrer stand, dass der Australia Zoo kein typischer Zoo sei und dass die Tiere dort auch frei herumlaufen wuerden, also dacht ich, dass ich mir das ja mal anschauen kann, denn Tona wollte ja auch sehr gerne dorthin. Jetzt im Nachhinein frage ich mich, was der Unterschied zwischen dem Australia Zoo und einem ganz gewoehnlichen Zoo sein soll. Die einzigen Tiere, die einigermassen frei herumgelaufen sind, waren ein paar Kaengurus und so Reptilienviecher. Der ganze Zoo ist ausgerichtet auf diesen Crocodile Hunter Steve Irwin... dieser Freak, der vor einiger Zeit gestorben ist, weil er von nem Rochen gestochen wurde oder so. Im Zooladen konnte man Crocodile Hunter Shirts und Becher und Schluesseanhaenger und blabla kaufen. Total bescheuert, aber der Typ scheint hier echt ne Ikone zu sein.
Naja, ich will jetzt nicht sagen, dass der Tag im Zoo total enttaeuschend war. Ich konnte immerhin einen Koala streicheln, eine Schlange anfassen und Kaengurus fuettern... Aber ich hatte mir das doch anders vorgestellt und eingesperrte Tiere sind einfach nicht so meins.
Gestern Abend haben wir uns dann wieder mit DOminik getroffen und haben uns auf die Suche nach einer Party begeben... Leider war in Noosa gar nichts los! Bis dann die drei Verrueckten aus der Schweiz aufgetaucht sind! Die haben wir Mitten auf der Strasse getroffen und die waren auch auf der Suche nach einer Bar oder einem Club, der noch geoeffnet hat. Leider war alles geschlossen. Also haben wir uns zusammengesetzt und ueberlegt, was wir jetzt machen koennten. Letzten Endes sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass in Noosa wohl nur noch der MC Donald's geoeffnet hat und so haben wir uns in ein Taxi gesetzt (war zu weit weg, um zu laufen) und sind dorthin gefahren. Total bescheuert, 4 Dollar fuer ein Taxi zu zahlen, nur um sich dann eine Cola fuer 2 Dollar bestellen zu koennen :D Aber wir hatten noch einen sehr netten Abend zusammen.
Naja, und heute ist Dienstag und Tona und ich sitzen noch hier im Dolphins Beach House und warten, dass es 12:45 Uhr wird und wir weiter nach Brisbane fahren koennen.
Und ich merke gerade, dass ich ganz viel vergessen oder ausgelassen habe und hoffe, ihr koennt euch trotzdem einigermassen vorstellen, wie ich meine letzte Woche so verbracht habe...
Ich meld mich wieder!
G'day mates :)
Dienstag, 8. Dezember 2009
Tully - Townsville - Airlie Beach - Whitsunday Islands
Okay, jetzt habe ich mich zu lange davor gedrueckt, auf den Blog zu schreiben und es ist viel zu viel passiert! Ich werde bestimmt einiges vergessen oder auslassen...
Am Sonntag, den 29. November, ging unsere Reise endlich los und wir haben Tully um 10 Uhr morgens verlassen. Es war doch ziemlich traurig, aber alle unsere Freunde sind noch mit zur Bushaltestelle gekommen und haben gewunken :) Ausserdem waren wir ja zu viert unterwegs, also Steph, Tabea, Tona und ich. Nach ungefaehr drei Stunden Busfahrt sind wir in Townsville angekommen und mussten uns erstmal eine Unterkunft suchen. Wir haben uns dann fuers "Globetrotter" entschieden, ein relativ kleines und ruhiges Hostel. War aber auch okay so. Wir haben uns ein Viererzimmer geteilt und hatten sowieso erstmal keine Lust auf neue Leute, weil wir den alten noch hinterhergetrauert haben... Am ersten Tag in Townsville ist nicht so viel passiert. Wir haben uns ueber verschiedene Tauchtrips erkundigt und abends ging's dann ins Kino, um "New Moon" zu schauen, wobei Tona und Steph eingeschlafen sind :D Ich fand den Film tooooll :D
Am Montag sind wir dann erstmal ein bisschen einkaufen gegangen und haben unsere Tauchtour gebucht. Danach gings ab zur Magnetic Island. Ich muss sagen, dass ich davon ein bisschen enttaeuscht war. Kann aber auch daran liegen, dass wir von der Insel kaum was gesehen haben, weil wir die ganze Zeit am Strand lagen und geschlafen haben :D Wir wollten uns eigentlich ein Auto mieten und ein bisschen rumfahren, aber das geht erst ab 21 und die Roller waren alle schon verliehen. Naja. Schlafen war auch gut :D Das Highlight des Tages war eigentlich der kleine Koala, den Tona auf einem Baum entdeckt hat! Der sass da ganz ruhig und hat geschlafen. Sueeeess! Gegen Abend gings dann mit der Faehre zurueck nach Townsville. Wir mussten frueh ins Bett gehen, denn am naechsten Morgen sollte unsere Tauchtour starten.
Wir sind Dienstag dann also um 5:15 Uhr aufgestanden und haben uns auf den Weg zum Hafen gemacht, wo unser Boot abfahren sollte. Vor der Abfahrt mussten allerdings erstmal die Neoprenanzuege und Flossen anprobiert werden. PUH! Ich hab bestimmt ne halbe Stunde gebraucht, um diesen doofen Anzug anzuziehen und danach war ich komplett nassgeschwitzt! :D Der Tauchtrip an sich war einfach grossartig! Wir sind erstmal drei Stunden nur gefahren, um zum Great Barrier Reef zu kommen. In der Zeit konnten wir auf dem Boot chillen, uns sonnen und leckere Snacks essen :) Unser Tauchlehrer hat uns dann auch schon mal erklaert, was wir alles beachten muessen und so weiter, aber ich konnte nicht richtig zuhoeren, weil das Boot ziemlich geschaukelt hat und mir leicht schwindlig war. Naja. Dann hiess es irgendwann: ab ins Wasser! Tabea, Steph, Tona und ich waren die einzigen Intro Diver, was auch ganz gut so war. Leider sind am Ende doch nur Tona und ich richtig tauchen gewesen, weil die anderen beiden Probleme mit dem Druckausgleich bzw Angst hatten :( Mir haben anfangs auch die Ohren ein bisschen weh getan, aber das ging dann irgendwann doch. WOW. So viele bunte Fische und Korallen und ueberhaupt und sowieso... unbeschreiblich! Wir haetten und das Sydney Aquarium sparen koennen, weil es hier alles live zu sehen gab! Ich war wirklich begeistert!
Nach dem Tauchgang durften wir noch ein bisschen schnorcheln und dann gings auch schon wieder zurueck nach Townsville. Abends wollten wir eigentlich noch ein bisschen Abschied feiern, weil Steph und Tabea am naechsten Tag abreisen wollten, aber Tona und ich noch einen Tag laenger eingeplant hatten. Leider waren alle muede oder hatten Ohren- bzw. Bauchschmerzen. Wir waren dann also frueh im Bett.
Der Abschied am Mittwoch war ziemlich schwer fuer alle. Ich hab einige Traenen vergossen, denn die beiden sind mir wirklich ans Herz gewachsen!
Als sie dann weg waren, war es erstmal ein bisschen ruhig und Tona und ich waren beide ganz in Gedanken versunken. Wir sind dann noch ein bisschen an der Esplanade entlang spaziert und haben uns den Strand angeschaut. Wunderschoen! Abends gabs mal wieder Nudeln mit Tomatensosse und dann ging es ab in den Irish Pub. Wir waren gerade durch die Tuer, da kamen drei irische Jungs an und haben uns den ersten Drink ausgegeben. Es sollte nicht bei einem Drink bleiben... Am Ende des Abends hatten wir keinen einzigen Dollar bezahlt :D Ziemlich praktisch.
Donnerstags gings dann weiter nach Airlie Beach. Die Fahrt mit dem Greyhound hat ungefaehr 5 Stunden gedauert. Aber ich liiiebe das Busfahren hier! Es ist schoen kuehl, man kann Filme schauen und schlafen. Wunderbar :) In Airlie Beach angekommen, mussten wir erstmal eine Unterkunft finden, was sich als relativ schwierig erweisen sollte. Letztendlich sind wir im "Magnums" gelandet, einem riesigen Partyhostel! Wir haben erstmal fuer eine Nacht eingecheckt, weil wir dachten, dass wir am naechsten Tag vielleicht schon unsere Segeltour zu den Whitsunday Islands starten wuerden. Das Zimmer war eigentlich sehr schoen. Wir haben uns mit 5 anderen Leuten ein Bungalow geteilt mit Balkon und Klimaanlage und allem drum und dran. Unsere Mitbewohner waren allesamt maennlich und haben uns dann gleich eingeladen, ein bisschen was mit ihnen zu trinken. Den Abend haben wir dann in einer kleinen Gruppe auf unserer Terasse verbracht. War ganz nett. Nur irgendwann wollte ich dann auch schlafen. War nicht moeglich. Dauernd wurde das Licht angeschaltet oder jemand kam rein und ist auf Toilette gerannt oder hat durchs Zimmer gebruellt. Im Endeffekt hatte ich glaube ich zwei Stunden Schlaf, weil wir am naechsten Morgen um 10 schon wieder auschecken mussten.
Eigentlich wollten wir noch laenger im Magnums bleiben, aber es war fuer die naechsten Tage komplett ausgebucht. Aber wir hatten Glueck und sind von Victor angesprochen worden! Der hat uns angeboten, dass wir ins "Koalas", ein anderes Hostel, kommen koennten. Das sah naemlich so aus: Er und sein Kumpel haben im Koalas gearbeitet und hatten deswegen ihre eigene Wohnung auf dem Gelaende. Aber die Wohnung war fuer 5 Leute gedacht und sie waren nur zu zweit und mussten noch fuer zwei andere mitbezahlen, die aber gar nicht dort uebernachtet haben. Also hat er Tona und mir gesagt, dass wir fuer 15 Dollar die Nacht dort einziehen koennten. Klang gut. Haben wir gemacht :D Durften die Leute von der Rezeption natuerlich nicht wissen und das lief alles eher illegal ab, aber ist gut gegangen und wir haben Geld gespart :D
Den Freitag Abend haben wir dann mit unseren drei Mitbewohnern Victor, Julien und Tobi vebracht. Erst haben wir etwas draussen gesessen und Karten gespielt und spaeter sind wir dann in den Irish Pub gegangen und haben uns ein bisschen Live Musik angehoert. War ziemlich lustig! Vor allem am Ende, als keiner mehr da war und nur noch ein paar betrunkene Locals auf der Tanzflaeche standen und gerockt haben :D Ich hab mich weggeschmissen. Im Bett waren wir dann so gegen halb 6 Uhr morgens. Lange Nacht!
Samstag gabs die Riesenueberraschung! Steph und Tabea haben angerufen und gesagt, dass sie auch in Airlie Beach sind und fuer zwei Naechte bleiben wollen! Die beiden sind dann auch in unser Hostel gezogen und es gab das grosse Wiedersehen :) War so cool! Abends haben wir dann noch zusammen gesessen und etwas getrunken und danach ging es noch ins "Mamma Africa's", ein ziemlich kleiner, aber cooler Nachtclub.
Sonntag war fuer Tona und mich Tag der Abreise. Wir hatten unseren Whitsunday Islands Segeltrip gebucht und der sollte um 13 Uhr starten. Steph und Tabea haben uns noch mit zum Hafen gebracht und dann mussten wir schon wieder Tschuess sagen. Diesmal ging es aber leichter. Vielleicht, weil Tona und ich dieses mal diejenigen waren, die weggegangen sind und nicht die, die zurueckgelassen werden.
Der Segeltrip war unglaublich schoen! Wir haben 3 Tage und 2 Naechte auf unserem Segelboot "Matador" verbracht... Naja, eigentlich nur die Tage. Nachts durften wir in einem Hostel auf Hook Island schlafen, weil auf dem Boot nicht genug Schlafplatz fuer alle da war. Wir hatten echt Glueck! So ein Bett an Land ist schon bequemer, als in einer stinkigen Kabine zu schlafen.
Der Sonntag ging mit einer Runde Schnorcheln los. Aber ich war etwas enttaeuscht, weil das Wasser unklar war und man nicht wirklich viel entdecken konnte. Den Rest des Tages haben wir dann mit sonnen verbracht und abends ging es fuer 10 von den 30 Leuten ab an Land. Der Rest musste im Boot schlafen. Wir haben dann in unserer Gruppe noch ein bisschen am Strand gesessen und erzaehlt und dann ging es gegen 12 Uhr aber ins Bettchen.
Am naechsten Morgen hat unser Skipper Shaun uns schon um 5:30 Uhr geweckt und zurueck aufs Boot gebracht. Wir sind dann zu einem perfekten Schnorchel- und Tauchspot gesegelt. Ich habe mich dafuer entschieden, nicht noch mal tauchen zu gehen, weil es wieder nur der Intro Dive gewesen waere und die ganzen Uebungen hatten wir ja schon in Townsville gemacht. Aber das Schnorcheln war genauso toll! Man hat fast noch mehr Fische gesehen, als beim Tauchen ins Townsville.
Als alle aus dem Wasser waren, ging es los zur Hauptinsel der Whitsundays, der "Whitsunday Island". Dort findet man den weissesten Sandstrand der Welt: Whithaven Beach! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie wunderwunderwunderschoen es dort war! Weicher, weisser Sand, Sonnenschein, glasklares Wasser! Man musste nur bis zu den Knien ins Wasser gehen und hat schon allerlei entdeckt! So haben wir zum Beispiel einen kleinen Riffhai an uns vorbeischwimmen sehen. Und ihr wisst ja, wie gern ich Haie sehen wollte :) War zwar kein Weisser Hai, aber immerhin ein Anfang, hihi!
Meiner Meinung nach hatten wir viel zu wenig Zeit am Whitehaven Beach... nach zwei Stunden ging es schon wieder zurueck an Bord. Dann gab es Abendessen (fuer mich extra vegetarisch :)), eine Kennenlernrunde und danach wurden ein paar Trinkspiele gespielt. Irgendwann hat Shaun uns dann noch alle rueber nach Hook Island gefahren, wo wir ja sowieso schlafen mussten. In dem Resort gab es eine kleine Bar und da haben wir dann noch ein bisschen gesessen und getrunken und geredet. Um 11 Uhr mussten die anderen aber wieder zurueck aufs Boot und ich war auch schrecklich muede und bin ins Bett gegangen.
Heut morgen durften wir "ausschlafen", d.h. Shaun hat uns um 6:30 Uhr geweckt. Die letzten Stunden auf dem Boot waren sehr gechillt. Wir konnten nochmal schnorcheln gehen und ansonsten lagen wir eigentlich die ganze Zeit an Deck und haben uns gesonnt. Mein ganzer Ruecken ist verbrannt :( Autsch! Aber es gab auch keinen Schatten da und die Sonne hat die ganze Zeit geknallt!
Um 11 Uhr waren wir dann zurueck am Hafen von Airlie Beach. Das erste, was Tona und ich machen wollten, war DUSCHEN! Das ging naemlich auf dem Boot so gut wie gar nicht. Hat sehr gut getan, das ganze Salzwasser abzuwaschen und die Haare richtig mit Shampoo zu waschen. Nach der Dusche haben wir uns noch ein bisschen an die Lagune von Airlie Beach gelegt, aber das wurde irgendwann auch zu warm. Und ja, jetzt sitzen wir hier im Internetcafe in Airlie Beach und warten auf unseren Greyhound, der uns nach Harvey Bay bringen wird. Das wird eine ziemlich lange Fahrt, 13 Stunden. Aber es ist eigentlich ganz praktisch... wir nehmen den Bus um 20 Uhr abends und kommen morgens dann in Harvey Bay an. So sparen wir uns die Unterkunft fuer die Nacht und koennen einfach im Bus schlafen.
Oh Gott. Das war jetzt aber ein Roman. Hoffentlich hat das ueberhaupt irgendjemand durchgelesen :D Ich sollte das mit dem Schreiben nicht immer so lange aufschieben :P
Naja, ich hoffe, ihr merkt, dass mir das Reisen ziemlich gut gefaellt :) Von mir aus koennten wir nur noch reisen und gar nicht mehr arbeiten :D Aber das wuerde etwas teuer werden...
Das einzige Problem ist, dass man so viele tolle Leute trifft und sich dauernd wieder verabschieden muss. Ich weiss nicht, ob ich mich daran gewoehnen kann :(
Hoffe, euch gehts allen gut!
Bis bald, muchachos :)
Am Sonntag, den 29. November, ging unsere Reise endlich los und wir haben Tully um 10 Uhr morgens verlassen. Es war doch ziemlich traurig, aber alle unsere Freunde sind noch mit zur Bushaltestelle gekommen und haben gewunken :) Ausserdem waren wir ja zu viert unterwegs, also Steph, Tabea, Tona und ich. Nach ungefaehr drei Stunden Busfahrt sind wir in Townsville angekommen und mussten uns erstmal eine Unterkunft suchen. Wir haben uns dann fuers "Globetrotter" entschieden, ein relativ kleines und ruhiges Hostel. War aber auch okay so. Wir haben uns ein Viererzimmer geteilt und hatten sowieso erstmal keine Lust auf neue Leute, weil wir den alten noch hinterhergetrauert haben... Am ersten Tag in Townsville ist nicht so viel passiert. Wir haben uns ueber verschiedene Tauchtrips erkundigt und abends ging's dann ins Kino, um "New Moon" zu schauen, wobei Tona und Steph eingeschlafen sind :D Ich fand den Film tooooll :D
Am Montag sind wir dann erstmal ein bisschen einkaufen gegangen und haben unsere Tauchtour gebucht. Danach gings ab zur Magnetic Island. Ich muss sagen, dass ich davon ein bisschen enttaeuscht war. Kann aber auch daran liegen, dass wir von der Insel kaum was gesehen haben, weil wir die ganze Zeit am Strand lagen und geschlafen haben :D Wir wollten uns eigentlich ein Auto mieten und ein bisschen rumfahren, aber das geht erst ab 21 und die Roller waren alle schon verliehen. Naja. Schlafen war auch gut :D Das Highlight des Tages war eigentlich der kleine Koala, den Tona auf einem Baum entdeckt hat! Der sass da ganz ruhig und hat geschlafen. Sueeeess! Gegen Abend gings dann mit der Faehre zurueck nach Townsville. Wir mussten frueh ins Bett gehen, denn am naechsten Morgen sollte unsere Tauchtour starten.
Wir sind Dienstag dann also um 5:15 Uhr aufgestanden und haben uns auf den Weg zum Hafen gemacht, wo unser Boot abfahren sollte. Vor der Abfahrt mussten allerdings erstmal die Neoprenanzuege und Flossen anprobiert werden. PUH! Ich hab bestimmt ne halbe Stunde gebraucht, um diesen doofen Anzug anzuziehen und danach war ich komplett nassgeschwitzt! :D Der Tauchtrip an sich war einfach grossartig! Wir sind erstmal drei Stunden nur gefahren, um zum Great Barrier Reef zu kommen. In der Zeit konnten wir auf dem Boot chillen, uns sonnen und leckere Snacks essen :) Unser Tauchlehrer hat uns dann auch schon mal erklaert, was wir alles beachten muessen und so weiter, aber ich konnte nicht richtig zuhoeren, weil das Boot ziemlich geschaukelt hat und mir leicht schwindlig war. Naja. Dann hiess es irgendwann: ab ins Wasser! Tabea, Steph, Tona und ich waren die einzigen Intro Diver, was auch ganz gut so war. Leider sind am Ende doch nur Tona und ich richtig tauchen gewesen, weil die anderen beiden Probleme mit dem Druckausgleich bzw Angst hatten :( Mir haben anfangs auch die Ohren ein bisschen weh getan, aber das ging dann irgendwann doch. WOW. So viele bunte Fische und Korallen und ueberhaupt und sowieso... unbeschreiblich! Wir haetten und das Sydney Aquarium sparen koennen, weil es hier alles live zu sehen gab! Ich war wirklich begeistert!
Nach dem Tauchgang durften wir noch ein bisschen schnorcheln und dann gings auch schon wieder zurueck nach Townsville. Abends wollten wir eigentlich noch ein bisschen Abschied feiern, weil Steph und Tabea am naechsten Tag abreisen wollten, aber Tona und ich noch einen Tag laenger eingeplant hatten. Leider waren alle muede oder hatten Ohren- bzw. Bauchschmerzen. Wir waren dann also frueh im Bett.
Der Abschied am Mittwoch war ziemlich schwer fuer alle. Ich hab einige Traenen vergossen, denn die beiden sind mir wirklich ans Herz gewachsen!
Als sie dann weg waren, war es erstmal ein bisschen ruhig und Tona und ich waren beide ganz in Gedanken versunken. Wir sind dann noch ein bisschen an der Esplanade entlang spaziert und haben uns den Strand angeschaut. Wunderschoen! Abends gabs mal wieder Nudeln mit Tomatensosse und dann ging es ab in den Irish Pub. Wir waren gerade durch die Tuer, da kamen drei irische Jungs an und haben uns den ersten Drink ausgegeben. Es sollte nicht bei einem Drink bleiben... Am Ende des Abends hatten wir keinen einzigen Dollar bezahlt :D Ziemlich praktisch.
Donnerstags gings dann weiter nach Airlie Beach. Die Fahrt mit dem Greyhound hat ungefaehr 5 Stunden gedauert. Aber ich liiiebe das Busfahren hier! Es ist schoen kuehl, man kann Filme schauen und schlafen. Wunderbar :) In Airlie Beach angekommen, mussten wir erstmal eine Unterkunft finden, was sich als relativ schwierig erweisen sollte. Letztendlich sind wir im "Magnums" gelandet, einem riesigen Partyhostel! Wir haben erstmal fuer eine Nacht eingecheckt, weil wir dachten, dass wir am naechsten Tag vielleicht schon unsere Segeltour zu den Whitsunday Islands starten wuerden. Das Zimmer war eigentlich sehr schoen. Wir haben uns mit 5 anderen Leuten ein Bungalow geteilt mit Balkon und Klimaanlage und allem drum und dran. Unsere Mitbewohner waren allesamt maennlich und haben uns dann gleich eingeladen, ein bisschen was mit ihnen zu trinken. Den Abend haben wir dann in einer kleinen Gruppe auf unserer Terasse verbracht. War ganz nett. Nur irgendwann wollte ich dann auch schlafen. War nicht moeglich. Dauernd wurde das Licht angeschaltet oder jemand kam rein und ist auf Toilette gerannt oder hat durchs Zimmer gebruellt. Im Endeffekt hatte ich glaube ich zwei Stunden Schlaf, weil wir am naechsten Morgen um 10 schon wieder auschecken mussten.
Eigentlich wollten wir noch laenger im Magnums bleiben, aber es war fuer die naechsten Tage komplett ausgebucht. Aber wir hatten Glueck und sind von Victor angesprochen worden! Der hat uns angeboten, dass wir ins "Koalas", ein anderes Hostel, kommen koennten. Das sah naemlich so aus: Er und sein Kumpel haben im Koalas gearbeitet und hatten deswegen ihre eigene Wohnung auf dem Gelaende. Aber die Wohnung war fuer 5 Leute gedacht und sie waren nur zu zweit und mussten noch fuer zwei andere mitbezahlen, die aber gar nicht dort uebernachtet haben. Also hat er Tona und mir gesagt, dass wir fuer 15 Dollar die Nacht dort einziehen koennten. Klang gut. Haben wir gemacht :D Durften die Leute von der Rezeption natuerlich nicht wissen und das lief alles eher illegal ab, aber ist gut gegangen und wir haben Geld gespart :D
Den Freitag Abend haben wir dann mit unseren drei Mitbewohnern Victor, Julien und Tobi vebracht. Erst haben wir etwas draussen gesessen und Karten gespielt und spaeter sind wir dann in den Irish Pub gegangen und haben uns ein bisschen Live Musik angehoert. War ziemlich lustig! Vor allem am Ende, als keiner mehr da war und nur noch ein paar betrunkene Locals auf der Tanzflaeche standen und gerockt haben :D Ich hab mich weggeschmissen. Im Bett waren wir dann so gegen halb 6 Uhr morgens. Lange Nacht!
Samstag gabs die Riesenueberraschung! Steph und Tabea haben angerufen und gesagt, dass sie auch in Airlie Beach sind und fuer zwei Naechte bleiben wollen! Die beiden sind dann auch in unser Hostel gezogen und es gab das grosse Wiedersehen :) War so cool! Abends haben wir dann noch zusammen gesessen und etwas getrunken und danach ging es noch ins "Mamma Africa's", ein ziemlich kleiner, aber cooler Nachtclub.
Sonntag war fuer Tona und mich Tag der Abreise. Wir hatten unseren Whitsunday Islands Segeltrip gebucht und der sollte um 13 Uhr starten. Steph und Tabea haben uns noch mit zum Hafen gebracht und dann mussten wir schon wieder Tschuess sagen. Diesmal ging es aber leichter. Vielleicht, weil Tona und ich dieses mal diejenigen waren, die weggegangen sind und nicht die, die zurueckgelassen werden.
Der Segeltrip war unglaublich schoen! Wir haben 3 Tage und 2 Naechte auf unserem Segelboot "Matador" verbracht... Naja, eigentlich nur die Tage. Nachts durften wir in einem Hostel auf Hook Island schlafen, weil auf dem Boot nicht genug Schlafplatz fuer alle da war. Wir hatten echt Glueck! So ein Bett an Land ist schon bequemer, als in einer stinkigen Kabine zu schlafen.
Der Sonntag ging mit einer Runde Schnorcheln los. Aber ich war etwas enttaeuscht, weil das Wasser unklar war und man nicht wirklich viel entdecken konnte. Den Rest des Tages haben wir dann mit sonnen verbracht und abends ging es fuer 10 von den 30 Leuten ab an Land. Der Rest musste im Boot schlafen. Wir haben dann in unserer Gruppe noch ein bisschen am Strand gesessen und erzaehlt und dann ging es gegen 12 Uhr aber ins Bettchen.
Am naechsten Morgen hat unser Skipper Shaun uns schon um 5:30 Uhr geweckt und zurueck aufs Boot gebracht. Wir sind dann zu einem perfekten Schnorchel- und Tauchspot gesegelt. Ich habe mich dafuer entschieden, nicht noch mal tauchen zu gehen, weil es wieder nur der Intro Dive gewesen waere und die ganzen Uebungen hatten wir ja schon in Townsville gemacht. Aber das Schnorcheln war genauso toll! Man hat fast noch mehr Fische gesehen, als beim Tauchen ins Townsville.
Als alle aus dem Wasser waren, ging es los zur Hauptinsel der Whitsundays, der "Whitsunday Island". Dort findet man den weissesten Sandstrand der Welt: Whithaven Beach! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie wunderwunderwunderschoen es dort war! Weicher, weisser Sand, Sonnenschein, glasklares Wasser! Man musste nur bis zu den Knien ins Wasser gehen und hat schon allerlei entdeckt! So haben wir zum Beispiel einen kleinen Riffhai an uns vorbeischwimmen sehen. Und ihr wisst ja, wie gern ich Haie sehen wollte :) War zwar kein Weisser Hai, aber immerhin ein Anfang, hihi!
Meiner Meinung nach hatten wir viel zu wenig Zeit am Whitehaven Beach... nach zwei Stunden ging es schon wieder zurueck an Bord. Dann gab es Abendessen (fuer mich extra vegetarisch :)), eine Kennenlernrunde und danach wurden ein paar Trinkspiele gespielt. Irgendwann hat Shaun uns dann noch alle rueber nach Hook Island gefahren, wo wir ja sowieso schlafen mussten. In dem Resort gab es eine kleine Bar und da haben wir dann noch ein bisschen gesessen und getrunken und geredet. Um 11 Uhr mussten die anderen aber wieder zurueck aufs Boot und ich war auch schrecklich muede und bin ins Bett gegangen.
Heut morgen durften wir "ausschlafen", d.h. Shaun hat uns um 6:30 Uhr geweckt. Die letzten Stunden auf dem Boot waren sehr gechillt. Wir konnten nochmal schnorcheln gehen und ansonsten lagen wir eigentlich die ganze Zeit an Deck und haben uns gesonnt. Mein ganzer Ruecken ist verbrannt :( Autsch! Aber es gab auch keinen Schatten da und die Sonne hat die ganze Zeit geknallt!
Um 11 Uhr waren wir dann zurueck am Hafen von Airlie Beach. Das erste, was Tona und ich machen wollten, war DUSCHEN! Das ging naemlich auf dem Boot so gut wie gar nicht. Hat sehr gut getan, das ganze Salzwasser abzuwaschen und die Haare richtig mit Shampoo zu waschen. Nach der Dusche haben wir uns noch ein bisschen an die Lagune von Airlie Beach gelegt, aber das wurde irgendwann auch zu warm. Und ja, jetzt sitzen wir hier im Internetcafe in Airlie Beach und warten auf unseren Greyhound, der uns nach Harvey Bay bringen wird. Das wird eine ziemlich lange Fahrt, 13 Stunden. Aber es ist eigentlich ganz praktisch... wir nehmen den Bus um 20 Uhr abends und kommen morgens dann in Harvey Bay an. So sparen wir uns die Unterkunft fuer die Nacht und koennen einfach im Bus schlafen.
Oh Gott. Das war jetzt aber ein Roman. Hoffentlich hat das ueberhaupt irgendjemand durchgelesen :D Ich sollte das mit dem Schreiben nicht immer so lange aufschieben :P
Naja, ich hoffe, ihr merkt, dass mir das Reisen ziemlich gut gefaellt :) Von mir aus koennten wir nur noch reisen und gar nicht mehr arbeiten :D Aber das wuerde etwas teuer werden...
Das einzige Problem ist, dass man so viele tolle Leute trifft und sich dauernd wieder verabschieden muss. Ich weiss nicht, ob ich mich daran gewoehnen kann :(
Hoffe, euch gehts allen gut!
Bis bald, muchachos :)
Abonnieren
Posts (Atom)